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JTL-Shop

JTL-Shop SEO: Sitemap, Meta-Angaben, URLs und Weiterleitungen in JTL-Shop 5

Viele Anleitungen zu JTL-Shop SEO beziehen sich noch auf JTL-Shop 3. Hier findest du die Stellen, an denen du in JTL-Shop 5 und JTL-Wawi Sitemap, Meta-Angaben, URLs und Weiterleitungen pflegst. Die Menüpfade stammen aus dem JTL-Guide, Stand Oktober 2026.

In diesem Artikel

1. Sitemap aufbauen und bei Google einreichen

Was in der Sitemap steht, legst du im Shop-Backend unter Administration > SEO > Sitemap fest, zum Beispiel eigene Seiten, Kategorien, Blog und Artikelbilder. Dort kannst du auch einstellen, dass Google und Bing nach jedem Export eine Mitteilung bekommen und die Sitemap neu einlesen.

Erzeugt wird die Datei unter Administration > Export > Sitemap mit „Sitemap jetzt neu erstellen“. Die Adresse der Datei sitemap_index.xml trägst du in der Google Search Console unter Sitemaps ein.

Einzelne Artikel nimmst du über ein Funktionsattribut aus der Sitemap heraus: In JTL-Wawi unter Artikel > Attribute im Bereich JTL-Shop ein Funktionsattribut mit der AttributId noindex anlegen, als Checkbox, für den gewünschten Onlineshop aktiviert, und es den Artikeln in den Artikelstammdaten unter Attribute/Merkmale zuweisen.

  1. Administration > SEO > Sitemap: Inhalte wählen und speichern.
  2. Administration > Export > Sitemap: „Sitemap jetzt neu erstellen“.
  3. sitemap_index.xml in der Google Search Console einreichen.

2. Seitentitel und Meta-Angaben pflegen

Für Artikel, Kategorien und Hersteller kommen die Meta-Angaben aus JTL-Wawi, getrennt für jede aktivierte Sprache. Artikel pflegst du in den Artikelstammdaten unter Beschreibung > Metadaten (SEO), Kategorien in den Kategoriestammdaten unter Beschreibungen > Metadaten, Hersteller unter Artikel > Hersteller > Metadaten (SEO).

In der Registerkarte Beschreibung kannst du Texte und Metadaten je Ausgabeweg anlegen, also für deinen Onlineshop anders als für eBay oder Amazon. Ohne eigene Angabe nutzt der Shop die Texte des Ausgabewegs JTL-Wawi. Vorsicht bei „Texte übernehmen“: Die Funktion kopiert alle Felder, leere Felder überschreiben dabei vorhandene Texte.

Alle Seiten, die keine Meta-Angaben aus der Wawi bekommen, pflegst du im Shop-Backend unter Administration > SEO > Metadaten. Eigene Seiten unter Darstellung > Eigene Inhalte > Seiten können eigene Meta-Angaben haben, die Vorrang vor den automatisch erzeugten haben. Google kann trotzdem andere Texte anzeigen, die Angaben sind nur ein Vorschlag.

3. SEO-URLs und Weiterleitungen

JTL-Shop wandelt Sonderzeichen und Leerzeichen in SEO-Links automatisch um. Jeder Link muss eindeutig sein: Heißen eine Kategorie und ein Hersteller gleich, zählt der Shop die URL hoch. Bestimmte Kombinationen aus einem englischen Wort und Schrägstrich sind verboten, etwa products/, categories/, manufacturers/, search/ oder pages/. Eine Adresse wie mein-shop.de/products/mein-artikel wäre nicht aufrufbar.

Ändert sich die URL eines Artikels oder einer Seite, legst du unter Administration > SEO > Weiterleitungen eine Weiterleitung von der alten relativen URL auf die neue an. Unter Parameterbehandlung wählst du, ob nur die exakte Adresse, die Adresse ohne GET-Parameter oder die Adresse mit übernommenen Parametern weitergeleitet wird.

Für gelöschte Artikel, Kategorien, CMS-Links oder Live-Suchbegriffe empfiehlt der JTL-Guide ausdrücklich keine Weiterleitung, damit Suchmaschinen diese Adressen aus dem Index entfernen. Beim Umzug von einem anderen Shopsystem kannst du die alten Artikel-URLs per CSV mit den Spalten sourceurl, articlenumber und optional languageiso einlesen. Voraussetzung sind gleiche Artikelnummern im alten Shop und in JTL-Wawi.

Die Adressen der Übersichten für besondere Artikel wie Sonderangebote oder Bestseller legst du unter SEO > SEO-Pfade fest. Wähle Namen, an denen man den Inhalt der Seite erkennt.

4. PRG-Pattern eingeschaltet lassen

Unter Administration > SEO > PRG-Pattern findest du das Post-Redirect-Get-Pattern. Es ist standardmäßig aktiv. Laut JTL-Guide kann das Abschalten die SEO-Performance deines Shops verschlechtern, lass es also auf Ja, solange du keinen konkreten Grund hast.

5. Suchbegriffe deiner Kunden als Ideenquelle

Was Kunden in deine Shopsuche tippen, zeigt dir, wie sie Produkte nennen. Begriffe, die oft gesucht werden und nichts finden, sind Kandidaten für Kategorienamen, Meta-Angaben, das Feld Suchbegriffe in der Wawi oder fehlende Merkmale. Zuerst gehören sie aber in die Produktdaten, damit die Suche sie findet.

Grumeria wertet erfasste Suchanfragen ohne Ergebnisse im Backend aus, soweit die Analytics-Einwilligung vorliegt, und findet Produkte auch bei Tippfehlern und Wortteilen. Für JTL-Shop 5 gibt es ein eigenes Plugin, die bisherige Shopsuche bleibt bei korrekter Einbindung als Rückfall bestehen.

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