1. Merkmale für echte Kaufentscheidungen pflegen
Beginne mit wenigen Eigenschaften, die deine Kunden tatsächlich vergleichen: etwa Farbe, Material, Länge oder Produktart. In JTL-Wawi eignen sich dafür die normalen Merkmale. Verwende einheitliche Namen und Werte. „Aluminium“ und „Alu“ sind sonst zunächst zwei unterschiedliche Angaben, obwohl du dasselbe Material meinst.
Ordne Mehrfachwerte einzeln zu. Ein Artikel kann beispielsweise zu „Innenbereich“ und „Außenbereich“ passen. Zwei zugewiesene Werte lassen sich später getrennt auswählen. Der einzelne Textwert „Innenbereich|Außenbereich“ wird im JTL-Plugin-Feed dagegen nicht automatisch an seinem Trennzeichen aufgeteilt. Lasse unbekannte Eigenschaften leer, statt eine vermeintlich passende Antwort zu erfinden.
Beispiel für einen Profil-Shop
Material: Aluminium · Farbe: Silber · Einsatzbereich: Möbelbau, Innenausbau. Die beiden Einsatzbereiche werden als zwei einzelne Merkmalswerte gepflegt. Eine Artikelnummer wie 00125 bleibt eine Kennung und wird nicht zum Zahlenfilter.
2. Den vollständigen Feed prüfen und Felder zuordnen
Nach dem Abgleich zwischen Wawi und Shop erzeugst du einen vollständigen Produktfeed im Grumeria-JTL-Plugin. Kopiere die dort angezeigte Feed-Adresse. Öffne in Grumeria die passende Produktdatenquelle und wähle die Vorlage „Grumeria JTL-Plugin“. Die Vorlage übernimmt die Grundstruktur in den Entwurf; sie startet noch keinen Import.
Über „Felder laden & Vorschau“ siehst du erkannte Felder und Beispielwerte. Merkmale erscheinen beispielsweise als „merkmale.Material“, Attribute als „attributes.Material“. Diese Herkunft hilft, gleich benannte Angaben auseinanderzuhalten. Nicht zugeordnete Felder bleiben zunächst ignoriert. Wähle ausdrücklich die Rolle, die du benötigst, etwa „Durchsuchbar“ oder „Als Filter nutzbar“.
- Den Feed mit aktuellen Produktdaten erstellen und die Quelle in Grumeria öffnen.
- Vorlage und Beispielprodukte prüfen; fehlende Felder über „Zuordnen“ ergänzen.
- Zuordnung speichern und die Produkte neu indexieren.
3. Kundenfreundliche Filter aktivieren
Öffne nach dem erfolgreichen Import den Bereich „Filter“. Aktiviere die gewünschten Felder und gib ihnen verständliche Beschriftungen. Kunden sollen „Material“ lesen und keine technische Feldbezeichnung. Überlege außerdem, ob eine Eigenschaft als Werteliste oder Zahlenbereich sinnvoll ist. Eine Länge benötigt dafür einheitliche numerische Werte und dieselbe Einheit.
Ein importiertes Merkmal wird nicht allein durch seine Anwesenheit zu einem sichtbaren Filter. Diese Trennung gibt dir Kontrolle: Du kannst viele Angaben übertragen und nur die wichtigen Auswahlmöglichkeiten zeigen. Kategorien, Marken und Merkmale erfüllen dabei unterschiedliche Aufgaben und dürfen entsprechend beschriftet werden.
4. Mit wenigen bekannten Artikeln gegenprüfen
Teste einen Artikel mit genau einem Wert, einen mit mehreren Werten und einen ohne diese Eigenschaft. Stimmen Zuordnung, Treffer und Produktlink? Prüfe auch Varianten: Eine verfügbare Farbe darf nicht versehentlich für alle Ausführungen behauptet werden. Suche anschließend nach einem breiten Begriff und kombiniere zwei Filter, die zum Sortiment passen.
Fehlt ein seltenes Merkmal in der Vorschau, bedeutet das nicht automatisch, dass der Feed es nicht enthält. Die Vorschau prüft eine Stichprobe von bis zu 200 Produkten. Kontrolliere dann ein bekanntes Beispiel im vollständigen Feed. Änderungen an der Wawi werden erst nach Shopabgleich, Feed-Erstellung und erfolgreichem Import in der Suche sichtbar.