1. Verkaufskanal Produktvergleich anlegen
In der Administration klickst du neben Verkaufskanäle auf das Plus-Zeichen und bei Produktvergleich auf Verkaufskanal anlegen. Als Template wählst du laut Shopware-Dokumentation Google Shopping (XML) und bestätigst mit Template übernehmen. Den Namen wählst du frei, er hilft nur beim Wiederfinden in der Liste.
Danach gibst du den Storefront-Verkaufskanal an, aus dem die Produkte stammen, und die Storefront-Domain. Währung, Sprache und Kundengruppe hängen von diesem Verkaufskanal ab. Die Domain bestimmt, welche Produktlinks im Feed stehen.
- Verkaufskanäle > Plus-Zeichen > Produktvergleich > Verkaufskanal anlegen.
- Template Google Shopping (XML) wählen und übernehmen.
- Storefront-Verkaufskanal und Storefront-Domain eintragen, Währung und Sprache prüfen.
2. Dateiformat, Varianten und Intervall
Im Abschnitt Produktexport stehen Dateiname, Zeichenkodierung (UTF-8 oder ISO-8859-1) und Dateiformat (XML oder CSV). Für die Google-Shopping-Vorlage ist XML richtig. Bleib bei UTF-8, sonst drohen kaputte Umlaute.
Mit dem Schalter Varianten als eigene Produkte exportieren steht jede Variante als eigener Eintrag in der Datei, sonst nur die Hauptprodukte. Für eine Suche, in der Kunden nach Größe oder Farbe filtern, sind eigene Einträge je Variante meist sinnvoll. Welche Produkte überhaupt im Feed landen, legt die Dynamische Produktgruppe fest, die du unter Kataloge > Dynamische Produktgruppen pflegst.
Generierungsintervall und Per Scheduler generieren gehören zusammen: Ist der Scheduler aktiv, erzeugt Shopware die Datei im gewählten Abstand neu. Die Einstellung Live erzeugt die Datei bei jedem Abruf und eignet sich laut Dokumentation besonders zum Testen eines neuen Feeds.
3. Export-URL finden und prüfen
Unter API-Zugang und Status findest du den Zugangsschlüssel und die Export-URL. Unter dieser Adresse ist die Datei abrufbar, der Schlüssel ist Teil des Links. Damit der Feed erzeugt wird, muss der Schalter Aktiv eingeschaltet sein. Ist der Wartungsmodus an, kommen nur Abrufe von IP-Adressen auf der Whitelist durch.
Öffne die Export-URL einmal im Browser. Erscheint statt Produkten eine Fehlermeldung oder eine leere Datei, prüfe, ob der Verkaufskanal aktiv ist, ob die Dynamische Produktgruppe Produkte enthält und ob die Vorlage individuell angepasst wurde.
4. Feed für eine externe Suche nutzen
Dieselbe Export-URL kann eine externe Shopsuche lesen. Der Grumeria-Feed-Check ruft die Adresse ab und zeigt, wie viele Produkte er erkennt, welche Standardfelder vorhanden sind und drei Beispielsuchen aus deinen Produkten. Danach kannst du eigene Suchbegriffe testen. In einer Datenbank gespeichert oder importiert wird dabei nichts.
Fehlen Merkmale wie Farbe, Größe oder Material, nach denen deine Kunden filtern, lassen sie sich in der Vorlage des Produktvergleichs ergänzen. Was nicht im Feed steht, kann die Suche weder finden noch filtern.