1. Was die Standardsuche durchsucht
WordPress durchsucht laut Code-Referenz standardmäßig drei Felder: Titel, Kurzbeschreibung und Inhalt eines Beitrags, bei WooCommerce also Produktname, kurze und lange Produktbeschreibung. Gesucht wird nach Textteilen. Jedes Wort der Suche muss in einem dieser Felder vorkommen, und mit einem vorangestellten Minus schließt du ein Wort aus.
Artikelnummer (SKU), Attribute wie Farbe oder Größe, Kategorien und Schlagwörter liegen nicht in diesen Feldern. Eine Suche nach einer Artikelnummer oder „rot“ findet ein Produkt deshalb nur, wenn das Wort zusätzlich im Namen oder in der Beschreibung steht. Tippfehler toleriert die Standardsuche nicht.
2. Katalogsichtbarkeit und Produktdaten prüfen
In jedem Produkt legst du unter Katalogsichtbarkeit fest, wo es erscheint: „Shop and search results“, „Shop only“, „Search results only“ oder „Hidden“. Produkte mit „Shop only“ oder „Hidden“ blendet WooCommerce aus den Suchergebnissen aus. Fehlt ein Produkt in der Suche, lohnt hier der erste Blick.
Weil nur Name und Beschreibungen zählen, entscheidet die Pflege dieser Texte über die Treffer. Schreib gängige Bezeichnungen und Schreibweisen in die Kurzbeschreibung, zum Beispiel „Couch“ bei einem Sofa, und nenne wichtige Eigenschaften im Fließtext.
- Ein Produkt suchen, das fehlt, und seine Katalogsichtbarkeit prüfen.
- Die zehn häufigsten Suchbegriffe mit Namen und Kurzbeschreibungen abgleichen.
- Synonyme und Schreibweisen in die Kurzbeschreibung aufnehmen.
3. Die Suche mit einem Testsatz prüfen
Nimm zehn typische Suchanfragen. Teste je ein Wort mit Tippfehler, ein zusammengesetztes Wort, einen Wortteil, eine Artikelnummer und eine Suche aus zwei Wörtern, deren Wörter in Name und Attribut stehen. Notiere, ob das erwartete Produkt unter den ersten Treffern steht, und wiederhole den Test nach jeder Änderung.
Da die Standardsuche nach Textteilen sucht, findet „schlauch“ meist auch „Gartenschlauch“. Schwieriger wird es bei Tippfehlern und bei Suchen, die ein Attribut enthalten.
Beispiel für einen Testsatz
„gartenschlauh“ (Tippfehler) · „schlauch“ (Teil von „Gartenschlauch“) · „GS-25-GR“ (SKU) · „schlauch grün“ (Name und Farbe).
4. Wann eine zusätzliche Suche lohnt
Brauchen deine Kunden Artikelnummern, Filter nach Attributen oder Tippfehlertoleranz, reicht die Standardsuche nicht. Dann hilft ein Such-Plugin oder eine externe Suche. Vergleiche, ob Tippfehler, Wortteile, SKUs und Filter zusammen funktionieren, wie stark das Plugin deine Datenbank belastet und wo die Suchdaten verarbeitet werden.
Grumeria bindest du in WooCommerce über einen Produktfeed und ein kleines Widget ein. Den Feed baut Grumeria unter https://grumeria.com/api/woocommerce-feed?shop=dein-shop.de direkt aus den öffentlichen Produktdaten deines Shops, ohne Feed-Plugin; ein Feed aus einem Plugin (CSV, XML oder Google Shopping) geht auch. Die Suche läuft auf eigenen Servern statt in deiner WordPress-Datenbank, findet Produkte trotz Tippfehlern, durchsucht alle Feedfelder, die du als durchsuchbar markierst, etwa Artikelnummer oder Farbe, und nutzt deine eigenen Synonyme. Sie arbeitet ohne Cookies mit Datenstandort Frankfurt. Den Feed kannst du vorab kostenlos prüfen.