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JTL-Shop

JTL-Shop 5 optimieren: Cache, Bilder, Suche und Wartung im Backend

Viele Stellschrauben für einen schnelleren und besser verkaufenden JTL-Shop liegen direkt im Backend und kosten nichts. Hier stehen fünf davon mit den Menüpfaden aus dem JTL-Guide, Stand Oktober 2026. Was die Änderung in deinem Shop bringt, siehst du am besten im Vorher-nachher-Vergleich.

In diesem Artikel

1. Objekt-Cache aktivieren

Laut JTL-Guide ist der Cache von JTL-Shop standardmäßig deaktiviert. Mit Cache lädt der Shop ab dem zweiten Besuch deutlich schneller, und du kannst festlegen, welche Bereiche bei jedem Besuch neu geladen werden.

Die Caching-Methode zu ändern ist nicht notwendig, kann aber die Performance verbessern. Die meisten Methoden brauchen Unterstützung auf dem Server, ausgegraute Methoden sind dort nicht verfügbar. Für Redis und Memcache(d) gibt es unter Erweiterte Optionen anzeigen Felder für Host und Port. Frag im Zweifel deinen Hoster.

  1. Im Backend System > Cache öffnen, Registerkarte Einstellungen.
  2. Objekt-Cache aktivieren auf Ja setzen und speichern.
  3. Optional unter Methode eine andere Caching-Methode wählen.
  4. In der Registerkarte Benchmark mehrere Methoden markieren und Benchmark starten. JTL nennt die Werte grobe Richtwerte, in der Praxis kann eine andere Methode besser sein.

2. Bilder vorab berechnen lassen

JTL-Shop berechnet jedes Bild in mehreren Größen, und zwar erst, wenn ein Besucher es zum ersten Mal aufruft. Das spart Speicherplatz, führt aber laut JTL-Guide zu längeren Ladezeiten beim ersten Öffnen einer Seite.

Unter Fehlerbehebung > Bilder siehst du den belegten Speicherplatz je Bilderart. Ein Klick auf Generieren berechnet alle benötigten Bilder vorab und legt sie im Cache ab. Zeigt die Spalte Fehlerhaft Einträge, etwa weil generierte Dateien auf dem Server gelöscht wurden, behebt Aufräumen die Fehler. Cache leeren löscht alle bisher generierten Bilder.

3. Suchanfragen mit 0 Treffern verknüpfen

Unter Marketing > Statistiken > Suchanfragen siehst du, wonach Kunden in deinem Shop suchen. Die Registerkarte Suchanfragen mit 0 Treffern listet alle Begriffe ohne Ergebnis. Über die Spalte Mapping verknüpfst du so einen Begriff mit einem, der die gewünschten Artikel liefert. Das Beispiel im JTL-Guide: keyboard ergibt keine Treffer, Tastatur schon, also verknüpfst du keyboard mit Tastatur und speicherst mit Aktualisieren.

Der Zielbegriff muss selbst in den Suchanfragen gelistet sein. Mehrere Anfragen lassen sich über Markierte verknüpfen mit auf einmal zuordnen. Achtung: Ist JTL-Search aktiv, werden diese Suchanfragen nicht genutzt.

4. Suchpriorität und Filter einstellen

Unter Darstellung > Standardelemente > Suche & Artikellisten legst du fest, in welcher Reihenfolge Felder durchsucht werden. Je kleiner die Zahl, desto früher wird das Feld durchsucht, 0 schließt es aus. Dort stellst du auch die Reihenfolge der Sortiermöglichkeiten ein.

Welche Filter Kunden in Artikelübersichten und Suchergebnissen bekommen, etwa Hersteller, Merkmale, Preisspanne oder Verfügbarkeit, richtest du unter Darstellung > Standardansichten > Artikelübersicht ein.

5. Nach jedem Update: Datenbank und Logbuch prüfen

Unter Fehlerbehebung > Diagnose prüft JTL-Shop in der Zeile Datenbankstruktur über Details, ob alle nötigen Tabellen und Felder existieren. Struktur und Inhalte der Felder prüft diese Diagnose laut JTL nicht.

Unter Fehlerbehebung > Logbuch legst du in der Registerkarte Einstellungen fest, ab welchem Level Einträge gespeichert werden: Fehler, Warnungen, Hinweise oder Debug. So erkennst du, ob nach einer Änderung ein Problem auftritt.

Weitere Hebel

Für Sichtbarkeit in Google helfen Sitemap, Meta-Angaben und Weiterleitungen. Lücken bei Versand- und Zahlungsarten kosten direkt Bestellungen, weil der Kunde den Kauf sonst nicht abschließen kann.

Wenn Mapping nicht mehr reicht

Probier Tippfehler, Wortteile und Artikelnummern in der Live-Suche von Grumeria aus und vergleiche mit der Suche deines JTL-Shops.

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